Blog von Peter Piksa

RAMDisk / RAMDrive – Was es bringt und wem es nützt

2.8.2008, 20:18 Uhr

Durch einen Zufall bin ich gestern beim Stöbern im Internet erneut auf den Begriff Ramdisk gestossen. Prompt erinnerte ich mich an einen Versuch, den ich vor etwa zwei Jahren auf meinem alter Windows XP Installation durchgeführt habe. Mein damaliger Versuch mir diese Technik zu Gemüte zu führen scheiterte – Windows wollte nicht booten oder stürzte immerzu ab. Mitlerweile arbeite ich unter Windows Vista und habe heute einen neuen Test durchgeführt. Fortan gehört eine Ramdisk zum festen Arsenal meiner Systemtools!

Wikipedia macht zum Thema Ramdisk folgende Aussage.

Eine RAM-Disk, auch RAM-Floppy oder Ramdrive ist ein virtueller und temporärer Datenträger im Arbeitsspeicher eines Computers. Sie wird hauptsächlich eingesetzt, wenn andere physikalische Speichermedien zu langsam oder, während der Rechner neu aufgesetzt wird, nicht verfügbar sind.

Vom Prinzip her wird also eine definierte Menge des Hauptspeichers über einen Kerneltreiber als Festplatte ins System eingebunden. Diese Hauptspeicher-Festplatte lässt sich also genauso wie eine normale Festplatte verwenden – die Speicherung der Daten erfolgt jedoch im schnellen Hauptspeicher. Während beim traditionellen Datenzugriff Daten erst mühevoll von den Scheiben einer Festplatte gelesen werden, anschliessend durch den vergleichbar langsamen Datenbus zum Chipsatz geschleust werden um letzten Endes bearbeitet werden zu können, liegen die Daten einer Ramdisk direkt am Ort des Geschehens: Zwischen Northbridge und Prozessor. Ausgehend von dieser Tatsache müsste eine Ramdisk also extrem schnell sein. Um das zu überprüfen habe ich einige Tests durchgeführt.

Nachdem ich in meiner Vista Installation eine Ramdisk erstellt habe, habe ich mit dem Benchmarkingtool PC Wizard die Performance zwischen meiner Western Digital Festplatte mit der meiner Ramdisk (quasi meinem Hauptspeicher) verglichen. Hier sind die Ergebnisse. Die Angaben sind jeweils Megabyte/s – um aussagekräftige Ergebnisse zu erhalten, habe ich jeweils drei Messungen durchgeführt und den Mittelwert gezogen.

Ramdisk
Seq. Schreiben Seq. Lesen Gep. Schreiben Gep. Lesen Zuf. Lesen
1. Messung 429 2016 2339 2672 382
2. Messung 443 2019 1952 2684 494
3. Messung 438 1701 2307 2641 530
Mittelwert 437 1912 2199 2666 468
Western Digital Festplatte
Seq. Schreiben Seq. Lesen Gep. Schreiben Gep. Lesen Zuf. Lesen
1. Messung 28,34 313,87 24,39 2988 212
2. Messung 29,58 28,68 24,58 2518 250
3. Messung 29,99 1193,14 24,81 2995 549
Mittelwert 29,30 511,90 24,59 2834 337

Der Unterschied ist ganz offensichtlich. Bei ungepufferten Schreib- und Lesevorgängen brettern die Daten nur so durch mein System. Vergleicht man die Messwerte beispielsweise beim gepufferten Lesen, müsste der Zugriff auf die Ramdisk etwa 90x so schnell erfolgen, wie auf meiner Festplatte. Bis auf gepuffertes Lesen überflügelt die Ramdisk meine Festplatte in allen Disziplinen – warum das Bild gerade beim gepufferten Lesen zu Gunsten der Festplatte ausgeht, kann ich mir jedoch nicht erklären.

Die Zahlen sind ja schön und gut, aber welche Einsatzmöglichkeiten ergeben sich aus dieser Technologie. Auf diversen Seiten zum Thema Ramdisk wird diese Technik insbesondere beim Einsatz von I/O-trächtigen Anwendungen wie Exchange Server oder SQL Server hoch gelobt. Mir geht es in diesem Test primär jedoch um Einsatzszenarien für einen Privatanwender. Um herauszufinden, was sich aus der Technik rausholen lässt, habe ich ein paar Szenarien durchgespielt. Hier die Ergebnisse.

Szenario A – Kopieren von Daten auf dem selben Datenträger
Eine häufige Aufgabe beim täglichen Arbeiten sind Kopiervorgänge. Oft will man sich einfach nur eine Datei, die man gerade bearbeitet vor einer Änderung zwischensichern. Wiederholt sich dieser Vorgang oft, können Wartezeiten schon ziemlich viel Zeit in Anspruch nehmen. An dieser Stelle wird es also interessant zu vergleichen, wie schnell sich diese Aufgabe bewältigen lässt. In Szenario A wird eine 200MB grosse Datei auf den gleichen Datenträger kopiert auf dem sie sich befindet.

Szenario A – Kopieren von Daten auf dem selben Datenträger
Ramdisk Western Digital Festplatte
0 Sek 14 Sek

Szenario B – Scan und Reparatur einer PST-File (450MB)
Microsoft Outlook verwendet zur Speicherung des Postfaches eine so genannte PST-Datei. Bedingt durch Abstürze, Löschen und Verschieben von Elementen kann es passieren, dass der innere Aufbau dieser quasi-Datenbank in sich betrachtet nicht mehr ganz stimmig ist. Microsoft stellt zur Reparatur zerstörter PST-Files das Tool ScanPST zur Verfügung. Ich habe mir eine 450MB grosse PST-Datei genommen und diese unter Ramdisk und Festplatte jeweils gescannt und repariert.

Szenario B – Scan und Reparatur einer PST-File (450MB)
Ramdisk (Scan) Western Digital Festplatte (Scan)
104 Sek 264 Sek
Ramdisk (Reparatur) Western Digital Festplatte (Reparatur)
2 Sek 13 Sek

Szenario C – Komprimieren und Dekomprimieren von Daten (655MB)
Unter Windows gibt es die Möglichkeit Datenträger von Windows aus komprimieren zu lassen. Jede Datei, die unter einem komprimierten Datenträger oder Verzeichnis abgelegt wird, belegt daher weniger Speicherplatz als eigentlich notwendig wäre. Da eine Ramdisk wie eine normale Festplatte behandelt wird, lässt sich auch Einstellen unter welchem Dateisystem sie formatiert und betrieben wird. Wer sich bei der Formatierung der Ramdisk für das Dateisystem NTFS entscheidet, kann folglich auch das Komprimierungsfeature nutzen. Wer mit der windowsseitigen Komprimierung von Verzeichnissen schon ein Mal gearbeitet hat, weiss dass das Komprimieren und Dekomprimieren durchaus viel Zeit in Anspruch nehmen kann - an dieser Stelle wird es interessant zu betrachten, wie unsere beiden Kontrahenten sich in diesem Szenario schlagen. Insbesondere aufgrund der Tatsache, dass man nicht unbedingt sehr viel Hauptspeicher für seine Ramdisk zur Verfügung stellen kann, wird das Thema NTFS-Komprimierung besonders interessant, lässt sich hier der Speicherplatz je nach Art der Daten vervielfachen!

Szenario C - Komprimieren und Dekomprimieren von Daten (655MB)
Ramdisk (Komprimieren) Western Digital Festplatte (Komprimieren)
24 Sek 133 Sek
Ramdisk (Dekomprimieren) Western Digital Festplatte (Dekomprimieren)
16 Sek 97 Sek

Szenario D - Ermitteln von CRC- und MD5-Prüfsummen einer ISO-File (600MB)
Wer die korrekte Übertragung von Dateien verifizieren muss, verwendet hierzu im Regelfall CRC/MD5 Prüfsummen. Von Beeblebrox.org gibt es ein besonders komfortables Tools zum Vergleichen von Hashwerten. Das Program ist ein Windows-Plugin und erweitert den Eigenschaften-Dialog einer Datei um den Reiter Hashes. Hier lässt sich für die ausgewählte Datei eine Prüfsummenberechnung inklusive Vergleich durchführen. Bisher habe ich geglaubt, dass der Grund für lange Berechnungszeiten bei grossen Dateien die hohe Prozessorlast ist – ich habe mich getäuscht, wie dem Testergebnis aus Szenario D zu entnehmen ist.

Szenario D - Ermitteln von CRC- und MD5-Prüfsummen einer ISO-File (600MB)
Ramdisk Western Digital Festplatte
5 Sek 622 Sek

Basierend auf den obigen Testergebnissen, kann man ableiten, dass sich der Einsatz einer Ramdisk auf jeden Fall sehr lohnt! Hauptspeicher kostet heutzutage kaum noch Geld, Windows Vista verwaltet in der 64Bit Edition bis zu 168GB Ram – also mehr als ein Privatanwender jemals kaufen oder in sein Mainboard stecken kann. Selbst wenn man unter einer 32Bit Installation arbeitet, zahlt sich die Sache noch aus. Besonders als ich Microsoft Office Outlook 2007 mit einer PST-File gestartet habe, die in meinem Ramdrive gehostet war, habe ich gespürt welch enorme Auswirkung die Ramdisk-Bereitstellung hatte. Während ich es beim Scrollen im Posteingang, beim Wechseln zwischen den Verzeichnissen, oder alleine schon beim Starten von Outlook gewohnt bin, dass es zwischenzeitig ruckelt, lief es mit Ramdisk einfach nur super-flüssig. Würde man das gesamte Outlook auf eine Ramdisk installieren, würde es erst richtig viel Spass machen!

Ich für meinen Teil werde mir, sobald ich die Kohle locker machen kann, eine solige HP-Serverhardware mit Quadcore kaufen, die ich um eine anständige Grafikkarte für Counter Strike Source erweitern werde. Hinzu kommen 8 bis 16 GB Ram und Windows Vista in 64Bit. Vier bis sechs Gigabyte werde ich unter diesem System definitiv als Ramdisk nutzen – und eine Menge Spass haben! :-)

Update: Es gibt auch PCI-basierte Hardwarelösungen für RAMDisk.

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Interessiert an Bürgerrechten und Netzpolitik. In der IT-Branche tätig. Parteilos, zumindest was die Parteien anbelangt.

Ich mag süße Kätzchen sehr.
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25 Kommentare

  1. Tim schreibt:

    Hallo,

    sehr interessanter und informativer Bericht. Werde das mal testen.

    17.12.2008 um 3:50

  2. eberhard schroeder schreibt:

    vielen dank für obigen erfahrungsbericht; konnte leider nur die erste hälft ausdrucken (mit K-Meleon 1.5.2).ich arbeite seitjahren sporadisch mit ram disks fürs internet. der größte und unglaubliche speed-vorteil konnte ereicht werden, wenn man k.meleon bei sitzungsbeginn in die ram disk installierte (kostet ca 20 sec.)und seinen cache ebenfalls dorthin umlenkte. bei einem 6Mbit/s anschluss wurde im dwnld immer 6,5 Mbit/s erreicht; so hatte ich mir als laie immer surfen vorgestellt (Ram disk größe unkritisch 128 bis 400 mb). es wird in der fachpresse fast nie der extreme einfluss selbst einzelner festplatten zugriffe auf die systemgeschwindigkeit diskutiert. hinz kommt, dass selbst eine minute surfen schon zu solch einer fragmentierung kommt, dass sich das zusätzlich massiv auf die effektive surf geschwindigkeit auswirkt. man muss also als geschwindigkeits-fetischist unabhängig wie leistungsfähig die cpu ist immer den flaschenhals des datentransfers von und zur hdd entschärfen, der mehr einfluss auf die systemperformance als die übertaktung o.ä. ich arbeite derzeit daran auch für opera und firefox den cache auch auf die ram disk zu legen; die caches der mediaplayer gehören selbstverständlich auch dorthin und die auslagerungsdatei. am besten wäre natürlich, dass ausreichend geschrumpfte windows nur in der ram disk laufen zu lassen, dann wäre nach dem neustart auch alle malware der verschiedensten giftigkeit weg.

    11.1.2009 um 16:02

  3. Mike schreibt:

    hi,

    finde den artikel gut und informativ. Szenario C ist meiner meinung aber unlogisch, wenn es um geschwindigkeits gewinn geht.

    es gibt auch möglichkeiten mit 32er win mehr als 3gb speicher zu nutzen. http://www.dlh-clan.eu/board/viewtopic.php?f=19&t=23

    anwedungsmöglichkeiten wären auch, dass man z.b. den tempordner von winrar zu ramdisk verweist.

    oder was ich besonders interessant finde, aber nicht weiss, ob wirklich geht: wenn man win beibringt, er soll auf der festplatte nicht direkt kopieren, sondern das kopieren/verschieben über den ramdisk machen. das müsste sehr viel schneller gehen und wäre eine sehr sinnvolle aufgabe :)

    12.3.2009 um 23:19

  4. Peter Piksa schreibt:

    Hallo Mike, Danke für Deinen Kommentar.

    Aus welchem Grund ist Szenario C unlogisch wenn es um Performancegewinn geht? In diesem, wie auch in den anderen Tests, zeigt sich doch der drastische Performanceboost.

    Jetzt mal abgesehen davon, dass niemand etwas davon hat ständig zu komprimieren und wieder dekomprimieren – keine Frage das ist natürlich Quatsch. Das wollte ich mit Szenario C aber auch nicht ausgedrückt haben. ;)

    Deine Idee mit dem Kopiervorgang klingt in der Tat interessant. Ich habe es nicht ausgetestet und werde es auch nicht machen, aber ich glaube Du könntest über die Umgebungsvariablen von Windows bestimmen an welchen Ort die zu kopierenden Daten zwischengespeichert werden. TMP und TEMP sind auf jeden Fall zu editieren, sowie einige andere auch. Könntest ja mal probieren. Fragwürdig ist natürlich ob es da keine Probleme beim Windowsstart geben wird, denn schliesslich werden die Treiber für die Ramdisk ja erst mit/nach Windows geladen – ist jetzt eine Überlegung aus reiner Vorsicht, kann natürlich sein, dass es wunderbar klappt.

    Noch eine Anmerkung: Ich bezeweifle, dass man – selbst wenn es funktionieren würde – viel Spass damit haben würde. Ich hatte zum Beispiel kürzlich erst das Problem, dass ich nur noch 4GB auf meiner C-Partition frei hatte, dann jedoch 6 oder 7GB verschieben wollte, da flippte er total aus weil offensichtlich alles über C ging.

    Das Problem ist, so richtig viel Speicher kann man der Ramdisk ja nicht zuweisen, sodass viele Kopiervorgänge sich äusserst mühevoll gestalten könnten. ;)

    Schönes Wochenende :)

    14.3.2009 um 18:58

  5. Ulrich Steinweg schreibt:

    Hallo und guten Abend,

    klingt alles gut und macht neugierig. Bin kein so alter
    Hase und muss also fragen, wie man eine solche RAM disk
    einrichtet?
    Bitte um Anleitung.

    Möchte hier ein anderes Thema ansprechen, der Zusammenhang ist nur der, dass es sich sozusagen um das Gegenteil einer RamDisk handelt:
    Ich habe eine WinXP-Installation bewußt nach dem Formatieren mit FAT32 (Absicht) abgebrochen. Das unbeabsichtigte Ergebnis:
    Auf der HDD wurde ein Laufwerk A: angelegt.(Das reale Floppy hieß dann B:). Auf diesem A: lag und liegt immer noch ein DR-Dos mit einigen interssanten Zusätzen, z.B. zum Lesen von NTFS.
    Das Problem: der Inhalt von A: läßt sich weder kopieren noch löschen.
    Der Rechner startet nur noch von A:, eine Umstellung im BIOS wirkt nicht. Leider geht es von A: nicht weiter, eine Fehlermeldung meckert über fehlenden Speicher.
    A: kann nicht formatiert werden.
    Die HDD kann nicht so formatiert werden, dass A: verschwindet.
    A: ist mittels fdisk nicht zu sehen, also keine Partition.
    Aber irgendwo muss A: doch liegen?
    Habe viele Fachleute (RZ)gefragt, keinem ist etwas ähnliches untergekommen.
    Weiss jemand was?

    Danke im voraus und pardon für die Abweichung vom Thema.
    us

    14.3.2009 um 21:51

  6. thomas schreibt:

    Schöner und informativer Bericht.
    Hab Dank!
    Ich bin Solinger und darf das auch.
    Gruß

    25.5.2009 um 22:45

  7. Sam van Ratt schreibt:

    Hi
    es gibt zig verschiedene RAMdrisk Hersteller, von Hardwarenahen (wie der Gigabyte i-RAM) bis hin zu Software wie der Ramdisk von Speedsoft oder Qsoft. Jede hat ihre Vor- und Nachteile. Je nach Geldinvestition läßt sich (Speedsoft) sogar davon booten. Krass wird der Vergleich wenn man ein cvs Repo mit 500k Einträgen ein/auscheckt und dies auf einer 15k HD etwa 2min dauert und auf der Ramdisk etwa 2s (bei sehr hoher CPU last aber). RAMdisks unterstützen teils Snapshot Funktionen, bzw Satrt/stop Dumpings (QSoft). Die Hardwarenahen sind wie normale HDs zu sehen mit zeitlicher Stromüberbrückung. Ich arbeite seit etwa 5 Jahren ausschließlich damit und freue mich das RAM billig wird und die Solid States immer mehr vorankommen.

    29.5.2009 um 22:19

  8. Thomas schreibt:

    @Ulrich Steinweg
    Du müsstest die gesamte Platte mittels fdisk plätten, da “A:” offenbar im Bootbereich der Platte erst erzeugt und dann verwendet wird.

    30.5.2009 um 23:21

  9. Thomas schreibt:

    Der Artikel ist prima. Ergänzend sei darauf hingewiesen, dass es mit einigen Produkten (ich weiß es von http://www.superspeed.com/desktop/ramdisk.php) möglich ist, den Arbeitsspeicher jenseits von 3 GB unter Windows 32bit als Ramdisk zu nutzen.

    30.5.2009 um 23:25

  10. Elmar schreibt:

    Ich such für eine I/O-intensive Anwendung nach einer RAMDISK-Lösung. Natürlich habe ich mir die Frage gestellt: Was bringt’s? Dieser Artikel bringt endlich konkrete Performance-Zahlen. Herzlichen Dank dafür.

    24.7.2009 um 10:00

  11. dominik schreibt:

    Toller Artikel, danke für die gute Arbeit!

    Schade nur, dass DDR2-, wie auch DDR3-Speicher im vergangenen halben Jahr so unglaublich teuer geworden ist.

    @Sam van Ratt
    Freut mich auch, dass die SSDs langsam in Fahrt kommen, aber performancemäßig werden die halt aufgrund der Anbindung nie an eine RAM-Disk herankommen.

    19.9.2009 um 21:39

  12. heiner schreibt:

    Herzlichen Dank für den hervorragenden Bericht.
    Ich benutze google “xmsdsk” und bin damit sehr zufrieden. Einfach folgenden Eintrag in die autoexec.bat einfügen:

    c:\windows\command\xmsdsk /y /t 4096 r:

    Und schon hat man eine feine Ramdisk mit 4 MB (4096 KB).

    23.9.2009 um 20:05

  13. Pia Kollmann schreibt:

    Gute Ansätze, die man verfolgen sollte.

    13.10.2009 um 9:47

  14. Gerrit schreibt:

    Danke, sehr informativ!

    15.10.2009 um 22:41

  15. Frank schreibt:

    Danke für diesen Beitrag ich hab gleich auf meinen Ubuntu Lappi eine Ram-Disk angelegt und babe sofort die Vorteile gemerkt und leider die Nachteile vergessen (“sudo halt” = Daten weg)

    26.11.2009 um 13:02

  16. TStarGermany schreibt:

    wenn die RAM preise heute besser waeren, wuerd ich mir das board bis zum anschlag davon vollhauen…
    schade nur,dass es heute keine resetfesten ram/rad-disks mehr gibt:(

    18.1.2010 um 15:20

  17. Andy's Blog » Blog Archiv » RAMDISK – Ein fasst vergessener Performance-Boost schreibt:

    [...] Blog vom Karpfenweg | RAMDisk / RAMDrive – Was es bringt und wem es nützt [...]

    30.1.2010 um 13:21

  18. Andy schreibt:

    Hallo,

    sehr guter Beitrag.
    Hatte vor ein paar Tagen auch mein Aha-Erlebnis mit einer Ramdisk und habe es in meinem Blog beschrieben:

    http://www.andydope.de/ramdisk-ein-fasst-vergessener-performance-boost

    Gruss,

    Andy

    30.1.2010 um 13:22

  19. André Maerz schreibt:

    Hi, benutze die QSoft Ramdisk schon seit Jahren v.a. fuer die Temporary Internet Files (IE, Opera). Da sammeln sich gut und gerne tausende Dateien mit 1K oder 2K Groesse an – sowas hat man dann gern auf einer Ramdisk ohne Fragmentationverzoegerungen oder physikalischer Platzverschwendung (Windows Standardclustergroesse ist 4K, d.h. 1000x3K=3MB Slack allein fuer diese Mini-Dateien). Nebeneffekt: Wenn man den Rechner ausschaltet sind eventuell doch geladene Viren, Malware, alte Werbebanner etc. spurlos geloescht. Nur zu zu empfehlen!

    A.Maerz

    19.4.2010 um 16:22

  20. LG schreibt:

    Warum gepuffertes Lesen ohne Ramdisk schneller geht als mit ist leicht zu erklären: Die Daten sind schon im RAM und kommen von dort – beim Lesen von der Ramdisk entsteht ein kleiner Performanceverlust, da ja die Ramdisk vom Betriebssystem wie eine Festplatte verwaltet werden muss.

    14.6.2010 um 19:12

  21. Ueli schreibt:

    Sehr sehr gut ich paste hier ein email rein und Danke allen die Aktiv helfen das Internet zu einem Wissenslexikon der Extra Klasse zu formieren
    In der Tat zum beispiel Acrobat Reader oder Outlook oder wie ich Notepad 2010 läuft auf der RAM Disk etwa vier mal so schnell.

    unbegrenzt grosse RAM Disk machen
    http://www.arsoft-online.de/index.php?option=com_remository&Itemid=43

    Wie testen? Schaut ihr habt verschiedene Icons auf dem Desktop wie zum beispiel ich die Verknüpfung zu Notepad auf Festplatte C auf dem Startbildschirm habe, klicke ich dieses dauert es eine ganze Weile ( wie beim Acrobat Reader) bis das Programm offen ist) Nun geht ihr wie ich in dem Beispiel auf Arbeitsplatz Computer C: Programme Notepad und nehmt mit der rechten Maustaste Notepad kopieren, nun auf die Ram Disk und einfügen. Nun nehmt ihr die Notepad.exe datei zum starten von Notepad aber nun von der RAM Disk aus.
    Sie werden nun feststellen, da die datenwege viel kürzer sind bei der RAM Disk, dass ihr Programm welches Sie auf die RAM Disk kopiert haben viel schneller reagiert ca 4 bis 5 mal schneller.

    Um zu verhindern dass es die RAM Disk bei jedem herunterfahren des Computers löscht, versetzten Sie ihren Computer nur noch in den Ruhezustand anstatt ihn abzuschalten

    Ganz praktisch und tut dem Internet Explorer den Turbo rein ist es wenn ihr im Internet Explorer unter Extras unter optionen einstellungen den Ortner für temporäre Internet Dateien auf die RAM Disk verschiebt. Jedes mal nun wenn Sie den Computer abschalten löscht es nun automatisch die Internet Explorer temporären Dateien, ausserdem wird das navigieren im Internet schneller weil eben kürzere Zugriffszeiten als auf der Festplatte

    Eure RAM Disk geht nicht?
    Schaut was Micmen sagt bis auf default hat er recht
    http://www.heisig-it.de/forum/viewtopic.php?p=4705&sid=f5caa34657a00c058696824b12333d01

    22.1.2011 um 15:33

  22. goodlook schreibt:

    banale Frage für eine mögliche Anwendung vom Neuling:
    ich habe einen Lappi mit WIN7 ultimate, 16 GB Speicher und 120 GB SSD/500GB SATA-Kombi.. Hauptanwendungen sind Grafik und Videobearbeitung, auch HD. Was kann mir da RAM Disk noch bringen? Macht das noch Sinn? Wenn ja: Wieviel muß man an Speicher dafür “opfern”?

    16.4.2011 um 23:59

  23. Peter Piksa schreibt:

    Ich kann wegen nicht vorhandener Erfahrung in Sachen Grafik- und Videobeabearbeitung keine sachkundige Antwort auf die Frage geben. Deine Ausstattung liesst sich jedoch schon ziemlich performant – gerade in Bezug auf die SSDs. Was ich mir vorstellen könnte, wäre jedoch folgendes: Wenn Deine Grafikprogramme es Dir erlauben, Pfade für temporärdateien anzugeben, KÖNNTE es durchaus ein Gewinn sein, wenn diese Verzeichnisse auf einer Ramdisk liegen. Die Betonung liegt auf “könnte”. Du musst natürlich auch beachten, daß bei Grafikanwendungen diese Temporärverzeichnisse ziemlich groß werden können, während so eine Ramdisk natürlich eher auf wenige MB bis GB beschränkt ist.

    17.4.2011 um 15:14

  24. Fabian schreibt:

    Mal eine Frage, du brauchst für eine 600 MB ISO-Datei 622 sec. um einen Hash zu errechnen? Das ist höchst unrealistisch, probier mal ein anderes Hashprogramm, über 30 sec. braucht da sicher keine (moderne) Festplatte.

    30.6.2011 um 17:47

  25. pseudex schreibt:

    Für alle, die Temporäre Dateien in eine Ramdisk packen wollen und das Programm nicht zulässt den Pfad zu ändern kann man auch einen Softlink erstellen.
    Geht mit der Erweiterung für Windows wunderbar einfach: http://schinagl.priv.at/nt/hardlinkshellext/hardlinkshellext.html

    17.8.2012 um 17:31

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