Blog von Peter Piksa

Der Terroranschlag des Nigerianers an Weihnachten 2009

Das war ja wieder klar, dass kurz nach Weihnachten, wenn die Menschen ein bisschen zur Ruhe gekommen sind (bzw. es nach dem ganzen Weihnachtstrubel endlich in die Richtung geht), irgendetwas passieren musste, was wieder genau in das Bild der Strategie der Spannung passt – bloss keine Ruhe aufkommen lassen, die Menschen müssen immer mit irgendwas beschäftigt werden, damit sie ja nicht auf die Idee kommen, die Gehirnwaschmaschine den Fernseher anzumachen und mal selber darüber nachzudenken, was um sie herum passiert.

Also. Zweiter Weihnachtstag 2009 – Die Nachrichten berichten von einem neuen Anschlag auf ein Passagierflugzeug in Amiland, welcher gerade noch verhindert werden konnte. Mein allererster Gedanke war „Das ist bestimmt wieder eine False-Flag-Op.“

Hier einige Beispiele, wie die Presse über den Vorfall berichtet
Nigerianer wollte US-Flugzeug in die Luft sprengen, Zeit Online
Passagiere vereiteln Anschlag auf ein Flugzeug in den USA, Hamburger Abendblatt
Anschlag auf Passagiermaschine vereitelt, Süddeutsche

Fassen wir mal kurz zusammen
• Ein Nigerianer schmuggelt angeblichen Sprengstoff in den Flieger.
• Der Sprengstoff stammt aus Jemen.
• Der Typ ist zu doof sein Zeug vorher auf Tauglichkeit zu überprüfen.
• Trotz offensichtlicher Unfähigkeit soll er jedoch von al Qaida geschickt sein.
• al Quaida, wir erinnern uns, das ist diese schwerstgefährliche, professionelle Terror-Organisation.

Ok, 95% – wenn nicht mehr – werden jetzt natürlich in genau jenen Gedankenkorridor laufen, der uns von den Geschichtenerzählern aus Tausend und eine Nacht angesehenen Pressestellen diktiert wird. Zuerst wird festgestellt, dass ein heimtückischer Terrorangriff auf ääh… DIE NATIONALE SICHERHEIT und ALL JENE, WELCHE SELBIGE BEWAHREN WOLLEN, ausgeübt wurde. Dann braucht man natürlich noch einen Schuldigen, also packt man sich diesen Nigerianer und damit die Menschen das auch logisch mit ihrem bisherigen Weltbild verknüpfen können, verknüpft man das ganze eben mit al Qaida. Somit manifestiert man in den Köpfen der Menschen „Nigeria = Böse, weil Achse des Bösen!“. Aber damit noch nicht genug, da ist ja noch Jemen, das Land aus dem der Sprengstoff herkommt.

So und jetzt passt mal auf, es folgen nämlich ein paar Hintergründe, die niemand erwähnt!

Shell will Ölfelder in Nigeria für 5 Mrd USD verkaufen, 20.12.2009 @ Finanznachrichten
• Nigeria ist ein starker Produzent von Öl auf dem afrikanischen Kontinent. Aktuell vermissen die jedoch ihren Präsidenten. Er soll schwer krank sein, aber niemand weiss, wo er geblieben ist. Schaut mal:

“We are 150 million sheep without a shepherd,” said an editorial in the Nigerian newspaper NEXT.

Die haben im Grunde niemanden, der dort bestimmt, wo es langgeht.
Ich würde mich ja überhaupt nicht wundern, wenn sich das bald ändert!

• Aber was ist eigentlich mit Jemen, da kommt ja der Sprengstoff her. Schaut mal, wo Jemen liegt.
Quelle: WikipediaLinks sieht man einen Ausschnitt von Afrika, den ich mir mal von Wikipedia eingefügt habe. Das rote ist Jemen. Direkt unterhalb von Jemen befindet sich Meer und direkt da drunter haben wir Somalia. Somalia? Moment, da war doch vor einigen Wochen noch etwas! Mitte September sind dort die Amis eingeflogen um das Gebiet mal eben zu besetzen.

Und jetzt zählt mal selber Zwei und Zwei zusammen!

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