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Kurze Lehrstunde in Sachen zu Guttenbergs Personalpolitik

Wenn ich sowas hier lesen muss wird mir in der Magengegend gleich ganz unangenehm. Unser Angrifskriegs- ääh Pardon, Verteidigungsminister zu Guttenberg hat doch allen Ernstes die Niederträchtigkeit besessen, nun seinen Brigardegeneral Hars vorzeitig in den Ruhestand zu schicken, weil dieser an zu Guttenberg einen Brief gerichtet hat, in dem er nach den Gründen für den Rausschmiss von Wolfgang Schneiderhan fragte.

Was der zu Guttenberg sich da geleistet hat, darf definitiv nicht übersehen und muss verurteilt werden. Der Typ gehört für seine Arroganz unverzüglich abgestraft. Was bildet sich dieser Kerl eigentlich ein, wer er ist und dass er auf diese Art seine Belegschaft absägen darf? Ein Verteidigungsminister, der auf der einen Seite behauptet, die Freiheit Deutschlands würde am Hindukusch verteidigt, aber gleichzeitig die Meinungsfreiheit seines Brigardegenerals geringer wertet als bedingungslosen Gehorsam in einer Gewissensfrage, der bringt in diesem Land offensichtlich die nötige Fach- und Führungskompetenz mit um diesen Posten zu bekleiden!

Dann noch diese Gemeinheit:

Hars verwies auf seine Verschwiegenheitspflicht, gegen die zu verstoßen ihn seine Pensionsansprüche kosten würde, und kommentierte den Vorgang nicht.

Ganz klasse! Nur dumm für den Guttenberg, dass Hars Redeverbot ihn jetzt noch teurer zu stehen kommen könnte, als wenn dieser reden dürfte.

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