Von Überwachungskameras und Täterschutz in Russland
Ach du Scheisse! Ihr erinnert euch ja noch an den Unfall des Chefs von Lukoil und die Welle der Empörung, die die Sache in Russland losgetreten hat. Wenn nicht, dann lest mal hier. Ein Kumpel mailt mir gerade, dass die von Spiegel Online die Sache jetzt näher beleuchten und schau mal einer an, was da ans Tageslicht kommt.
Erst nach einer Woche veröffentlichte die Polizei einen kleinen, wenig aussagekräftigen Mitschnitt einer einzigen Überwachungskamera, obwohl die Trasse, auf der Präsident und Staatsgäste zum Flughafen fahren, lückenlos überwacht wird. Igor Trunow, Anwalt der Hinterbliebenen, zählte 15 Kameras in unmittelbarer Nähe des Unfallortes.
Keine weiteren Fragen!
Und wer sich jetzt völlig entrüstet über solche Methoden in der Gewissheit wiegt, sowas wäre in Deutschland UNDENKBAR, der möge sich bitte an die FSA-Demo vom September letzten Jahres erinnern.