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	<title>Kommentare zu: Wie im US-Wahlkampf die öffentliche Meinung manipuliert wird</title>
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		<title>Von: @thelepathy</title>
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		<dc:creator>@thelepathy</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Mar 2012 19:59:32 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Danke für den interessanten Beitrag, Peter. 

Es liegt auf der Hand, dass dem kritischen Rezipienten schon beim Hören des Begriffes &quot;truth teams&quot; schlecht werden muss. Die Schaffung solcher Propagandamaschinerien ist aus meiner Sicht lediglich die Fortsetzung (verfehlter) Politik mit anderen Mitteln. 

&quot;Truth teams&quot; sind so was wie die logische Schlussfolgerung aus der Erkenntnis in der Obamaadministration, dass auf sehr wesentlichen innen- wie aussenpolitischen Feldern der Kampf um die Deutungshoheit im Social media verloren gehen könnte. Unter anderem eben auch, weil Lügen im Netz kurze Beine haben.
 
Natürlich ist es auch kein Zufall, dass diese Gruppen gerade jetzt aufkommen, wo vor dem Hintergrund der anstehenden Präsidentschaftswahlen dringend gegen die Tea party- Bewegung und die vier noch im Rennen befindlichen GOP- Kandidaten Romney, Santorum, Paul und Gingrich gepunktet werden muss. 

Das ist aber nur die eine Seite der Medaille, denn die Occupy-Bewegung hat sehr deutlich gemacht, dass es auch einen wachsenden Unmut derer in der Bevölkerung gibt, welche (zu Recht) mit der Politik BEIDER großer Parteien hart ins Gericht gehen. Hier spielt sich nichts anderes 
ab, als auch in Deutschland. Die großen, etablierten Lager unterscheiden sich in wesentlichen Zügen nur noch marginal voneinander, ihre Politik dient im Wesentlichen den Interessen mächtiger Konzerne, verstaatlicht Schulden, privatisert Gewinne, baut soziale Leistungen ab usw. ... was zum Teil zur Folge hat, dass neue politische Bewegungen entstehen.

Glücklicherweise haben sich mit dem Web 2.0 aber auch die Rahmenbedingungen wesentlich verbessert, fehlgeleitete Politik öffentlichkeitswirksam zu bekämpfen. 
Es haben sich neue Möglichkeiten des Zugangs und der Verbreitung von Informationen ergeben. Und nicht zuletzt sind gewichtige neue Player auf der Bildfläche erschienen , die in den USA tagtäglich mit Obama&#039;s Politik der Augenwischerei aufräumen. 
Diese wachsende Delegitimierung stellt die &quot;power factions&quot;, welche Washington de facto kontrollieren, vor ein Problem. Kritik an der verheerenden Bilanz der Administration muss natürlich auch im Internet mit allen Mitteln zerstreut werden. 

Ich sehe das ähnlich wie du. Wenn die &quot;truth teams&quot; etwas Ernsthaftes zum Diskurs beitragen wollen - bitteschön, wir leben in einer Demokratie! 
Als Propagandamittel der zynischen Politik Obamas sind sie jedoch abzulehnen und sollten entweder ignoriert oder unterwandert werden.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke für den interessanten Beitrag, Peter. </p>
<p>Es liegt auf der Hand, dass dem kritischen Rezipienten schon beim Hören des Begriffes &#8220;truth teams&#8221; schlecht werden muss. Die Schaffung solcher Propagandamaschinerien ist aus meiner Sicht lediglich die Fortsetzung (verfehlter) Politik mit anderen Mitteln. </p>
<p>&#8220;Truth teams&#8221; sind so was wie die logische Schlussfolgerung aus der Erkenntnis in der Obamaadministration, dass auf sehr wesentlichen innen- wie aussenpolitischen Feldern der Kampf um die Deutungshoheit im Social media verloren gehen könnte. Unter anderem eben auch, weil Lügen im Netz kurze Beine haben.</p>
<p>Natürlich ist es auch kein Zufall, dass diese Gruppen gerade jetzt aufkommen, wo vor dem Hintergrund der anstehenden Präsidentschaftswahlen dringend gegen die Tea party- Bewegung und die vier noch im Rennen befindlichen GOP- Kandidaten Romney, Santorum, Paul und Gingrich gepunktet werden muss. </p>
<p>Das ist aber nur die eine Seite der Medaille, denn die Occupy-Bewegung hat sehr deutlich gemacht, dass es auch einen wachsenden Unmut derer in der Bevölkerung gibt, welche (zu Recht) mit der Politik BEIDER großer Parteien hart ins Gericht gehen. Hier spielt sich nichts anderes<br />
ab, als auch in Deutschland. Die großen, etablierten Lager unterscheiden sich in wesentlichen Zügen nur noch marginal voneinander, ihre Politik dient im Wesentlichen den Interessen mächtiger Konzerne, verstaatlicht Schulden, privatisert Gewinne, baut soziale Leistungen ab usw. &#8230; was zum Teil zur Folge hat, dass neue politische Bewegungen entstehen.</p>
<p>Glücklicherweise haben sich mit dem Web 2.0 aber auch die Rahmenbedingungen wesentlich verbessert, fehlgeleitete Politik öffentlichkeitswirksam zu bekämpfen.<br />
Es haben sich neue Möglichkeiten des Zugangs und der Verbreitung von Informationen ergeben. Und nicht zuletzt sind gewichtige neue Player auf der Bildfläche erschienen , die in den USA tagtäglich mit Obama&#8217;s Politik der Augenwischerei aufräumen.<br />
Diese wachsende Delegitimierung stellt die &#8220;power factions&#8221;, welche Washington de facto kontrollieren, vor ein Problem. Kritik an der verheerenden Bilanz der Administration muss natürlich auch im Internet mit allen Mitteln zerstreut werden. </p>
<p>Ich sehe das ähnlich wie du. Wenn die &#8220;truth teams&#8221; etwas Ernsthaftes zum Diskurs beitragen wollen &#8211; bitteschön, wir leben in einer Demokratie!<br />
Als Propagandamittel der zynischen Politik Obamas sind sie jedoch abzulehnen und sollten entweder ignoriert oder unterwandert werden.</p>
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