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	<title>Kommentare zu: DB: Es kann nicht sein, was nicht sein darf!</title>
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		<title>Von: KomischeSichtweise</title>
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		<dc:creator>KomischeSichtweise</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Oct 2012 13:42:17 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die Sichtweise ist doch recht einseitig. Die Bahn hat doch deutlich gemacht, dass sie vermeiden möchte, dass irgendwo veraltete oder falsche Daten im Netz rumschwirren und letztlich verärgerte Kunden produzieren. Die sind dann nämlich nur sauer auf die Bahn und nicht auf Herrn Kreil, der ganz entspannt meint, dass die &quot;Daten für alle von Vorteil wären&quot;. 

Das genau diese Sichtweise nicht abwegig ist, kann man derzeit beim sogenannten bundesgrid sehen: keine vernünftigte Pflege, Darstellung teilweise schlicht falsch, von der Oberfläche ganz zu schweigen. Da ist nach mehreren Monaten praktisch nichts passiert, außer das die Betreiber massiv PR machen, sich um den Nutzer aber nicht kümmern - soll er doch zusehen, wie er sich mit den falschen Daten hilft.

Bei OpenBahn kann man nur froh sein, dass es dazu derzeit gar keine Oberfläche gibt, so gibt es glücklicherweise auch keine zufälligen Nutzer, die über Tante Google eintrudeln über den Zustand der Informationen getäuscht werden können. 

Verschwiegen wird im Artikelö auch, dass es nicht nur diese Offline-Version sondern natürlich auch eine umfassende Online-Auskunft der Bahn gibt. Eine wirkliche Idee für eine neue Nutzung der Daten wurde auch nicht aufgezeigt. Die Demo zeigt nur dass, was auch ein einfacher Verweis auf flightradar24.com oder marinetraffic.com auch erbracht hatte. Also echte Ideen fehlen offensichtlich.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Sichtweise ist doch recht einseitig. Die Bahn hat doch deutlich gemacht, dass sie vermeiden möchte, dass irgendwo veraltete oder falsche Daten im Netz rumschwirren und letztlich verärgerte Kunden produzieren. Die sind dann nämlich nur sauer auf die Bahn und nicht auf Herrn Kreil, der ganz entspannt meint, dass die &#8220;Daten für alle von Vorteil wären&#8221;. </p>
<p>Das genau diese Sichtweise nicht abwegig ist, kann man derzeit beim sogenannten bundesgrid sehen: keine vernünftigte Pflege, Darstellung teilweise schlicht falsch, von der Oberfläche ganz zu schweigen. Da ist nach mehreren Monaten praktisch nichts passiert, außer das die Betreiber massiv PR machen, sich um den Nutzer aber nicht kümmern &#8211; soll er doch zusehen, wie er sich mit den falschen Daten hilft.</p>
<p>Bei OpenBahn kann man nur froh sein, dass es dazu derzeit gar keine Oberfläche gibt, so gibt es glücklicherweise auch keine zufälligen Nutzer, die über Tante Google eintrudeln über den Zustand der Informationen getäuscht werden können. </p>
<p>Verschwiegen wird im Artikelö auch, dass es nicht nur diese Offline-Version sondern natürlich auch eine umfassende Online-Auskunft der Bahn gibt. Eine wirkliche Idee für eine neue Nutzung der Daten wurde auch nicht aufgezeigt. Die Demo zeigt nur dass, was auch ein einfacher Verweis auf flightradar24.com oder marinetraffic.com auch erbracht hatte. Also echte Ideen fehlen offensichtlich.</p>
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		<title>Von: Peter Piksa</title>
		<link>http://www.piksa.info/blog/2012/09/29/db-es-kann-nicht-sein-was-nicht-sein-darf/comment-page-1/#comment-4840</link>
		<dc:creator>Peter Piksa</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Sep 2012 19:02:55 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[&lt;b&gt;@JST:&lt;/b&gt; Von Erpressung zu reden, halte ich für unverhältnismäßig. Wenn ich es richtig sehe, wurden hier Daten veröffentlicht, die ohnehin de facto öffentlich zugänglich sind: Die Positionen sämtlicher Bahnhöfe sind bekannt (aber eben nicht in gebündelter Form herunterladbar); welche Zugverbindungen es gibt, ist ebenfalls öffentlich einsehbar (aber eben nicht automatisiert). Davon ausgehend, kann man Herrn Kreil keinen Vorwurf machen.

Tatsächlich war sein Verhalten lobenswert. Kreil gab der Bahn durch seine Anfrage die Gelegenheit als kooperativer Mitspieler in Erscheinung zu treten, obwohl genau das eigentlich überhaupt nicht nötig war. Daß die Bahn sich weigerte, sagt etwas über sie aus; nicht jedoch über Herrn Kreil, der letztlich bloß ohnehin öffentliche Daten zusammengesammelt und in komprimierter Form veröffentlicht hat.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<div>
<p><b>@JST:</b> Von Erpressung zu reden, halte ich für unverhältnismäßig. Wenn ich es richtig sehe, wurden hier Daten veröffentlicht, die ohnehin de facto öffentlich zugänglich sind: Die Positionen sämtlicher Bahnhöfe sind bekannt (aber eben nicht in gebündelter Form herunterladbar); welche Zugverbindungen es gibt, ist ebenfalls öffentlich einsehbar (aber eben nicht automatisiert). Davon ausgehend, kann man Herrn Kreil keinen Vorwurf machen.</p>
<p>Tatsächlich war sein Verhalten lobenswert. Kreil gab der Bahn durch seine Anfrage die Gelegenheit als kooperativer Mitspieler in Erscheinung zu treten, obwohl genau das eigentlich überhaupt nicht nötig war. Daß die Bahn sich weigerte, sagt etwas über sie aus; nicht jedoch über Herrn Kreil, der letztlich bloß ohnehin öffentliche Daten zusammengesammelt und in komprimierter Form veröffentlicht hat.</p>
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<div class="flattrcomments_button_class" id="flattrcomments_button_id-1" style="float: left;"><a class="FlattrButton"  style="display:none;" title="Blog von Peter Piksa &laquo; Peter Piksa (#4840)" href="http://www.piksa.info/blog/2012/09/29/db-es-kann-nicht-sein-was-nicht-sein-darf/comment-page-1/?comment_author_hash=f7e801d685ba9f8797091def3a2fd7ce&#038;comment_num=4840#comment-4840" rev="flattr;uid:10881;tags:blog,wordpress,comment,plugin,flattr;category:text;button:compact" lang="de_DE">%40JST%3A+Von+Erpressung+zu+reden%2C+halte+ich+f%C3%BCr+unverh%C3%A4ltnism%C3%A4%C3%9Fig.+Wenn+ich+es+richtig+sehe%2C+wurden+hier+Daten+ver%C3%B6ffentlicht%2C+die+ohnehin+de+facto+%C3%B6ffentlich+zug%C3%A4nglich+sind%3A+Die+Positionen+s%C3%A4mtlicher+Bahnh%C3%B6fe+sind+bekannt+%28aber+eben+nicht+in+geb%C3%BCndelter+Form+herunterladbar%29%3B+welche+Zugverbindungen+es+gibt%2C+ist+ebenfalls+%C3%B6ffentlich+einsehbar+%28aber+eben+nicht+automatisiert%29.+Davon+ausgehend%2C+kann+man+Herrn+Kreil+keinen+Vorwurf+machen.Tats%C3%A4chlich+war+sein+Verhalten+lobenswert.+Kreil+gab+der+Bahn+dur</a></div>
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		<title>Von: JST</title>
		<link>http://www.piksa.info/blog/2012/09/29/db-es-kann-nicht-sein-was-nicht-sein-darf/comment-page-1/#comment-4839</link>
		<dc:creator>JST</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Sep 2012 09:14:08 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Was ich nicht ganz nachvollziehen kann: Warum geht Herr Kreil erst auf die Bahn zu, um dann auch ohne ihre Zustimmung die Daten zu veröffentlichen? Du schreibst oben selbst &quot;Kreil stellte die Bahn vor eine Wahl. Sinngemäß ging das so: “Entweder ihr veröffentlicht die Daten, oder ich veröffentliche sie”.&quot;

Das liest sich, als wäre das etwas erpresserisch gelaufen. So funktioniert doch Dialog dann auch nicht. Sobald man nicht seine Ziele auf direktem Wege durchgesetzt bekommt, einfach trotzdem machen? In vielen Fällen würde jeder privat auch den Dialog abbrechen - oder etwa nicht?

Ich bin kein Fan der Kommunikation der Bahn, ich freue mich auch über das Engagement von Herrn Kreil. Ich kann die Art und Weise aber nicht nachvollziehen.

Darüber hinaus wird auch in deinem Text nicht auf mögliche rechtliche Risiken eingegangen. Die Bahn soll Daten freigeben. Das ist sicherlich sinnvoll und gut. Stellt sich aber aus Konzernsicht die Frage, ob da nicht erst eine Klärung der möglichen Haftungsrisiken stattfinden muss.

Was ic an deinem Text also krisitiere: Es ist einfach eine Meinung zu haben und sich auf die Seite der Aktivisten zu stellen. Es ist aber viel spannender, zu klären warum das Vorgehen der Bahn so ist, wie es ist. Aufklärung und anschließender Dialog wäre eben für mich der richtige Weg. Durch die Art, wie Herr Kreil vorgegangen ist, könnte er eventuell der Sache (die ich gut finde) geschadet haben.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Was ich nicht ganz nachvollziehen kann: Warum geht Herr Kreil erst auf die Bahn zu, um dann auch ohne ihre Zustimmung die Daten zu veröffentlichen? Du schreibst oben selbst &#8220;Kreil stellte die Bahn vor eine Wahl. Sinngemäß ging das so: “Entweder ihr veröffentlicht die Daten, oder ich veröffentliche sie”.&#8221;</p>
<p>Das liest sich, als wäre das etwas erpresserisch gelaufen. So funktioniert doch Dialog dann auch nicht. Sobald man nicht seine Ziele auf direktem Wege durchgesetzt bekommt, einfach trotzdem machen? In vielen Fällen würde jeder privat auch den Dialog abbrechen &#8211; oder etwa nicht?</p>
<p>Ich bin kein Fan der Kommunikation der Bahn, ich freue mich auch über das Engagement von Herrn Kreil. Ich kann die Art und Weise aber nicht nachvollziehen.</p>
<p>Darüber hinaus wird auch in deinem Text nicht auf mögliche rechtliche Risiken eingegangen. Die Bahn soll Daten freigeben. Das ist sicherlich sinnvoll und gut. Stellt sich aber aus Konzernsicht die Frage, ob da nicht erst eine Klärung der möglichen Haftungsrisiken stattfinden muss.</p>
<p>Was ic an deinem Text also krisitiere: Es ist einfach eine Meinung zu haben und sich auf die Seite der Aktivisten zu stellen. Es ist aber viel spannender, zu klären warum das Vorgehen der Bahn so ist, wie es ist. Aufklärung und anschließender Dialog wäre eben für mich der richtige Weg. Durch die Art, wie Herr Kreil vorgegangen ist, könnte er eventuell der Sache (die ich gut finde) geschadet haben.</p>
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